Jeder kann es, den Ausstieg wagen !!!!

Der Ausstieg ins Leben, es werden immer mehr….
Es ist im Bereich „Leben im Wohnmobil „ein neuer Bohm ausgebrochen, natürlich geben viele wieder auf, weil sie sich überschätzen oder das ersparte weg ist! Es ist wie mit allem ein kommen und gehen, viele denken ich kauf mir ein Wohnmobil und hau dann mal ab! So einfach ist es nicht, es kommt immer darauf an was man hat oder kann, viele haben Rente, eine Wohnung die sie verkaufen oder vermieten eine Erbschaft bzw. ein Haus verkauft. (Aber glaubt mir Geld schrumpft schnell, vor allem wenn du unterwegs bist) Einen Plan haben die wenigsten, auch kann keiner sagen wie viel man braucht, wir berechnen jeden Tag mit 30 Euro ob wir fahren oder nicht, im Schnitt reichen uns 100 Euro in der Woche und wir sind Raucher. Wenn ich heute manche Kostenpläne lese muss ich nur noch lache, von Hotelkosten bis zur Massage ist da alles dabei. Wenn du richtig unterwegs bist, musst du entweder vom PC aus arbeiten was viele tun und es funktioniert auch bei manchen, doch wenn mir heute ein Inserat erklärt ich könnte 3000 – 5000 Euro nebenbei verdienen stellen sich mir die Haare auf! Wenn ich mir heute Berichte durchlese oder Filme ansehe, kommt mir ab und zu das kotzen…wenn Weibchen abends nicht Duschen kann oder ihren Fön nicht benutzen darf weil kein Strom vorhanden ist, sind die Depressionen perfekt. Da sind welche unterwegs die wissen noch nicht mal wo sie Gas bekommen. Dann brauchen manche noch fast jeden Tag einen SP oder CP weil sie Angst haben geklaut zu werden. Gut bei uns läuft das so, wir können Duschen wann wir wollen, Wasser gibt es überall und Gas können wir auch 22 Kg Tanken reicht uns ewig. Unsere Dusche wurde nach außen verlegt, weil ich kein Wasser (Feuchtigkeit) im Fahrzeug möchte. Wir haben eine starke Solaranlage so können wir einiges leichter unterwegs sein 2 Kühlungen und alles andere wie Laptop, Handy usw. macht uns keine Probleme über mehrere Tage, im Sommer so wieso nicht. Das Thema Arbeit ist unterwegs eine eigene Sache, da wir nicht mit Geld geboren wurden und auch keine sonstigen Einnahmen haben, nehmen wir eigentlich viele Jobs an die uns geboten werden, da ist vom Stundenlohn bis zum Tagelohn alles dabei, von 5 Euro bis 20 Euro ist hier auch alles drin. Es gibt gute Arbeit wo du super Geld machen kannst und dann wieder kleinere Hilfsarbeiten wo du gerade mal deinen Unterhalt erarbeitest. Wenn du nicht variabel in Sachen Arbeit bist, brauchst du gar nicht wegfahren……wer Geld verdienen will muss das zuhause tun, unterwegs Arbeitest du um zu leben!!! Umso weiter du Richtung Süden gehst umso schwerer ist es Arbeit zu finden und der verdienst ist alles andere als gut. Auch die Fahrzeugauswahl ist so ein Ding was ich bei manchen nicht verstehe, wir haben Brutto 14 qm ist super viel Platz und wir können überall stehen. Wer Probleme hat und deshalb fährt sollte zuhause bleiben, die werden unterwegs noch mehr…! Unterwegs Arbeit zu finden ist eigentlich einfach, wenn man arbeiten will. Es gibt Börsen, und es gibt überall deutschsprachige die jedem gerne helfen, und den Kontakt mit den Einheimischen nicht vergessen, da kann oft mal ein gutes Angebot kommen. Wir sind gerne bereit unsere Erfahrung weiter zu geben, wenn ihr mehr Infos braucht meldet euch einfach. Wir haben natürlich auch ein Hobby, wenn wir unterwegs sind, vor allem in Italien gibt es da viel zu tun. In den Dörfern gibt es Menschen die sich um Katzen und Hunde kümmern, lassen diese Kastrieren und Füttern sie und bauen ihnen Unterkünfte, wenn wir Geld übrig haben kaufen wir selbst Futter. Auf unserer Seite haben wir unter „Tierschutz unterwegs „einen Spenden Button der ganz leicht zu bedienen ist. Auch setzten wir auf die Seite was wir gerade in Sachen Tiere so machen……und ein paar Euronen tun keinen weh, und können viel bezwecken. Diese Leute die sich dort um die Tiere kümmern haben keinerlei Unterstützung, sie finanzieren das selbst. Wünsche euch noch viel Spaß beim Aussteigen, und eine schöne Saison 2016

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Jäger oder freilaufende Trottel im Wald ?

Es hat zwar wenig mit dem Bereich Caravan und Reisen zu tun, doch sehe ich es als meine Pflicht an, dieses und andere Dinge in der Öffentlichkeit zu teilen.

Jagt ist eigentlich aktiver Naturschutz, der Jäger soll das Grossraubwild ersetzten das er ja früher gänzlich ausgerottet hat. Meiner Meinung nach hat er gänzlich versagt in jeder Situation.

Ich war früher als Jagthelfer mit draussen, was ich erlebt habe ist der traurige Spiegel einer narzistischen Selbstverherrlichung der Perversität gewisser Menschen die sich Jagtschutzbeauftragte nennen. Alleine schon das in der Weihnachtszeit Treibjagden stattfinden spricht für sich ! Wenn sie dann nichts treffen, kann es sein das gerade ein freilaufender Hund oder eine Katze ihr Leben lassen muss um den Schusstrieb zu stillen !

Ich habe mich eigentlich die letzte Zeit etwas im Hintergrund mit diesem Thema bewegt, da ich mich intensiv um den Tierschutz gekümmert habe, was herrenlose Katzen und Hunde angeht. Doch als ich den Vorfall mit dem Reh erfahren habe und das zur gleichen Zeit noch eine Katze mit Schrot in der Tatze gefunden wurde nahm ich mich dieser Sache an.

Die Bilder sprechen für sich, man muss nur genau in die Augen dieses Tieres schauen, es war eine Treibjagd auf Wildschweine, viele Jäger viele Hunde…..wir waren unterwegs teilweise kam man sich vor wie in einem Kriegsgebiet oder in einem Western. Ein Schuss nach dem anderen, es ist schon lebensgefährlich zu dieser Zeit sich in der Gegend dieser Perversen aufzuhalten. Schade das sie sich nicht gegenseitig umlegen !!! Dieses Reh fanden Spaziergänger, eine Blutspur führte zu dem Tier…..Jäger war keiner zu finden, es hat auch angeblich keiner auf das Reh geschossen…..alleine schon der Gedanke das man ein Reh nicht von einer Wildsau unterscheiden kann spricht für sich. Normal hätte dieser Jäger nach dem Schuss sofort eine Nachsuche starten müssen, die Hunde waren überall, sogar auf unserem Stellplatz, nur nicht dort wo sie sein sollten.

Die Bilder sprechen für sich. Das Reh wurde von einem Tierarzt erlöst, Jäger war keiner zu finden……Es ist kein Einzelfall, die Schweiz ist an erster Stelle, trotz dem strengsten Tierschutz Gesetz.

Der Jäger ist so sinnlos wie ein Motorschaden beim Wohnmobil. Wir haben 9 Monate in den Abruzzen gelebt, dort gibt es 200 Wölfe, 50 Bären und Luchse es gibt keinen Zaun. Diese Tiere sind ganz einfach frei und komisch es gibt keine Übergriffe auf Menschen und Nutztiere. Denn dort wird Herdenschutz betrieben, Schaf- und Ziegenherden sind ohne Hirten unterwegs, nur die Hunde sind dabei. Wenn ein Tier gerissen wird war es krank oder alt. Der Wolf selektiert naturgerecht und das Ergebnis liegt auf der Hand, ein gesunder Wildbestand, wenig Verbiss, die Hirsche und Rehe sind kräftig und stark, dort hat der Jäger keinen Eingriff mehr auf die Jagd, er darf nur noch Wildschweine schiessen das er nicht in Depressionen verfällt, die Regulierung übernimmt der Wolf, Bär und Luchs. Und wenn ihr denkt man sieht dort Wölfe kann ich nur sagen diese Chancen sind gering, ich habe 2 Stück gesehen, früh um 3 Uhr im Winter und die zwei waren so schnell weg wie sie da waren.

Es ist traurig das der Wolf als politischer Spielball hergenommen wird, die Partei will ja keine Wähler verlieren. Warum kommt der Wolf in die Nähe von Dörfer und Städte, es ist ganz einfach, weil er draussen nichts mehr zu Fressen findet, denn unsere sterile Welt lässt das nicht zu. Die Waldgebiete sind so stark bejagt, dass der Wolf sich anders bedienen muss…..und die Presse macht den Rest stellt ihn als Bestie hin, wenn unsere hoch subventionierten Bauern ihr Hirn einschalten würden und aktiven Herdenschutz betreiben täten, hätte der Wolf bei Nutztieren keine Chance. Aber er bekommt ja super Entschädigung wie für alles was da so nicht funktioniert. Es sterben mehr Tiere durch menschliche Faulheit, wie durch den Wolf ! Es bleiben hunderte von Ziegen und Schafe nach dem Almabtrieb oben, weil der Bauer oder Hirte zu faul ist die Tiere zu holen, der Aufwand sich nicht rechnet , so erfrieren jedes Jahr hunderte von Tiere in den Alpen, dagegen wird nichts gemacht weil es keiner mitbekommt !!!

Das Grossraubwild kommt zurück, somit kann der Jäger wieder gehen oder er nimmt sich Zeit von ihm zu lernen und zu verstehen wie Natur funktioniert….viel zu viel wurde steril gemacht und nun haben sie Angst um ihr dasein !!! Den der Wolf macht seine Aufgabe besser wie jeder Jäger, wir müssen ihn nur die Chance geben das er sich naturgerecht integrieren kann.

Wenn ihr auf euren Reisen in Europa irgendwelche Dinge seht, die gegen die Würde der  Tier steht, lasst es uns wissen.

Italien – Abruzzen – Villetta Barrea / Ein muss mit dem Caravan

Wer Italien bereist und etwas Zeit hat sollte sich für diese Gegend ein paar Tage Zeit nehmen. Wir waren 9 Monate in dieser wunderbaren Region, die Ursprüngliche und naturbelassene Nationalparkgemeinde bietet für Wanderer und Naturliebhaber hervorragende Voraussetztungen.

Stell und Campingplätze gibt es in jeder Preiskategorie, auch das frei Stehen ist in dieser Region kein Problem.

Rund ein Drittel der abruzzesischen Fläche steht unter Naturschutz. Von allen italienischen Regionen haben die Abruzzen den größten Anteil an Naturschutzgebieten, darunter das älteste des Apennin, der Abruzzesische Nationalpark im Süden.

Im Norden und um die Hauptstadt L’Aquila erstreckt sich der sehr große Gran-Sasso-Nationalpark, etwas weiter im Süden liegt der Maiella-Nationalpark, und im Westen lockt mit unberührter Natur der Regionalpark Sirente-Velino.

Der Nationalpark Gran Sasso (150.000 Hektar) besteht aus zwei Bergketten, dem schroffen Gran-Sasso-Massiv und den sanfteren Monti della Laga. Der Gran Sasso, der „Große Fels Italiens“, besteht aus einer wilden Landschaft, geprägt von gezackten Gipfeln, Kämmen und senkrecht abfallenden Wänden. Zum Massiv gehört das Corno Grande, mit 2912 m höchster Gipfel des Apennin. Während die vielen Spitzen der östlichen Seite und die spektakulären, steil aufsteigenden Kalksteinwände dem Massiv einen hochalpinen Aspekt verleihen, erinnert die westliche Seite mit dem Hochplateau Campo Imperatore (ca. 1600 m Höhe) mehr an Landschaften der inneren Mongolei. Daher kommt der Ausdruck „kleines Tibet“. Das Campo Imperatore ist knapp 30 km lang und etwa acht Kilometer breit. Den alpinen Charakter des Gran-Sasso-Massivs unterstreicht auch die Tatsache, dass am Corno Grande der südlichste Gletscher Europas (Calderone) zu finden ist. Weiter im Norden beeindrucken der See Campotosto und das „Tal der hundert Wasserfälle“.

Der Nationalpark Majella umfasst 86.000 Hektar. Das Maiella-Massiv erreicht mit dem Monte Amaro eine Höhe von 2795 m. Die Hänge sind reich an Wäldern und Wasserquellen und im Sommer sattgrün. Die Maiella besteht aus Kalkstein. Man kann 61 Gipfel zählen. Die meisten von ihnen sind einfach zu besteigen. Mit über 1800 unterschiedlichen Pflanzen ist dies ein Paradies für Gebirgsbotaniker aus aller Welt. Im Frühling gibt es eine entsprechende Blütenpracht zu bewundern. In den letzten Jahren ist der Apenninwolf (Canis lupus italicus) wieder häufiger hier anzutreffen. Dieser wurde in den 1970er Jahren zum ersten Mal in Europa mit einem vorbildlichen Projekt in den Abruzzen unter Schutz gestellt. Auch der Braunbär , der Steinadler sowie Gämsen und der Wanderfalke sind wieder anzutreffen. Fischotter, die als Bioindikatoren für intakte Ökosysteme dienen, sind hier heimisch.

Der Gran Sasso von Pescara aus gesehen

Karte der Abruzzen

Ein kleines Tal im Maiella-Nationalpark

Der Regionalpark Sirente-Velino wird von zwei gleichnamigen Bergmassiven gebildet und liegt westlich des Gran Sasso im Landesinneren. Das Klima ist kontinentaler, da die zwei Meere (Adria und Tyrrhenum) weiter entfernt liegen. Daher sind die Winter kälter als in den anderen Parks. Die Gipfel bleiben häufig bis in den späten Frühling hinein schneebedeckt. Auch hier bieten die steilen Wände des Sirente Schluchten (Gole di Celano), Plateaus und interessante Karstformationen (Höhlen von Stiffe) zahlreiche Exkursionsmöglichkeiten. Die geschützte Lage des Gebirges hat an vielen Orten die Zeit stillstehen lassen. So gibt es eine Reihe von Dörfern und kleinen Städten mit Türmen und Schlössern, die unbeschadet die letzten Jahrhunderte überstanden haben. Ferner legen die Ausgrabungen von Alba Fucens und Peltunium Zeugnis der römischen Expansion um 400 n. Chr. ab. Sehenswert sind aber auch die Kirche von Santa Maria in Valle Porcianeta, das Schloss von Celano und die zahlreichen Zeugnisse der Weidekultur wie die „Pagliare“.

Das Symbol des Nationalparkes der Abruzzen, des südlichsten und ältesten der Region, ist der Braunbär . Der Park umfasst ca. 44.000 Hektar sowie eine ähnlich große Fläche von geschützten Arealen in der unmittelbaren Nachbarschaft. In ihm leben ca. 100 Exemplare des Braunbären, 200 Wölfe, 500 Gämsen, Damwild sowie einige Luchse und Fischotter. In dem benachbarten Naturreservat von Penne wird an verschiedenen ökologischen Projekten und wissenschaftlichen Studien gearbeitet. In den 1960er Jahren wurden einige schwere Bausünden begangen, deren Folgen dem Park stark zusetzten und die zeitweilig zu einem Einfall italienischer Touristen führten. Seit den 1970er Jahren erholt sich der Park langsam von den Fehlern der Vergangenheit.

In allen Parks sind sogenannte „Aree faunistiche“, kleine didaktische Reservate, eingerichtet. In diesen Bereichen werden einige der sonst schwer zu beobachtenden Wildtiere zu Lehr- und Zuchtzwecken gehalten, sowie verletzte Exemplare gepflegt. In den abgetrennten Arealen lassen sich die entsprechenden Arten mit etwas Geduld in einer weitgehend natürlichen Umgebung beobachten.

In den letzten zehn Jahren ist der Tourismus in der Region im Aufwind. Einige Landstriche im Landesinneren, die reich an Schlössern, Burgen und Kastellen sind, haben den Spitznamen „Abruzzoshire“ (in Anlehnung an das „Chiantishire“) verdient. Im Vergleich zu anderen, touristischeren Regionen Italiens sind die Abruzzen immer noch ein Geheimtipp.

Die Region hat 21 Skigebiete mit 368 km Pisten. Roccaraso und Campo Felice sind die bestausgestatteten Skigebiete (vor allem Abfahrtski). Es herrscht zwar weniger Tourismus als in den italienischen Alpen, aber die Abruzzen weisen oft mehr Schnee auf als die norditalienischen Gebiete. Auch für den Langlauf haben die Abruzzen ein gutes Angebot, vor allem auf dem Campo Imperatore.

Eine besondere Stellung nehmen die Abruzzen für Wanderer und Bergsteiger und für den sanften Tourismus ein. Die meisten Gebiete in den Nationalparks und in den Bergen bieten eine große Auswahl an gekennzeichneten Wanderwegen ohne Touristenströme. Von den spektakulären (auch auf sicheren Wegen) erreichbaren Gipfeln hat man einen eindrucksvollen Blick auf die Monti della Laga und Monti Sibillini (im Norden), das Majella Massiv, die Höhen des Abruzzen-Nationalparks und die Gruppe des Velino und Sirente (im Westen).

An der Adriaküste gibt es vor allem in der nördl. Hälfte der Region eine Reihe von größeren Badeorten. Südlich von Pescara ist der Badetourismus dagegen noch nicht so stark erschlossen.

Etwas noch in eigener Sache :

Auf unserer Fahrt durch die Abruzzen, kamen wir durch Zufall an einer Bar http://www.parcodaini.it/ vorbei direkt am Passo Godi an der SS 479, wir bestellten uns zwei Bier und kamen mit dem Besitzer Goffredo ins Gespräch, dieses sollte unseren Weg eine andere Richtung geben, da wir nichts anderes vor hatten blieben wir ganz einfach dort….im Laufe der Zeit, es war bereits Herbst ( 1.Oktober ) schlisst der Park, mussten wir uns überlegen wie es weiter geht, Goffredo versuchte uns einen Job für den Winter zu organisieren, was dann auch klappte. Da es im Winter alles andere als warm ist, und der Job in der Landwirtschaft war bezogen wir die Ferienwohnung von unserem neuen “ Vater “ Goffredo „. Der Winter war gerettet und die Arbeit begann. Auf den Fotos seht ihr wie wir dort lebten Unser Leben in den Abruzzen. Wer dort in der nähe ist sollte sich diesen Park ansehen, Stellplätze gibt es überall http://www.parcoabruzzo.it/ . Ohne Zufall und Glück geht es nicht wenn man unterwegs ist, wie ihr seht !!!

Es war für uns eine wunderbare Erfahrung und vorallem ein tolles Erlebnis dort bei den “ Einheimischen “ eine Zeit zu verbringen. Die Kontakte bestehen bis heute und immer wenn wir in dieser wunderschönen Gegend sind fahren wir vorbei und verweilen ein paar Tage. Dieser Park hat uns gezeigt das Wölfe und Bären keine Gefahr für Mensch und Tier darstellen, bei 200 Wölfen und 50 Bären die sich dort frei bewegen eigentlich unglaublich, aber es ist so. Der Herdenschutz wird dort so durchgeführt wie es sein soll, mit Hunden, das Gebiet wird nicht mehr bejagt, so findet Wolf und Bär genug zu Fressen. Der Tierbestand ist Stark und Gesund, dieses System kann überall durchgeführt werden, nur was machen wir dan mit den armen Jägern ???? Seit wir in diesem Park waren, haben wir gelernt das diese Tiere Partner der Natur sind und der Jäger total fehl am Platz ist auf dieser Welt……die Natur macht es selber, und sie macht es besser als der Mensch.

 

Vermittlung von Herdenschutzhunden durch unseren Kontakt,- die Hunde stehen im Einsatz gegen Wolf und Bären, die Welpen wachsen in einem Sozialgebilde von Mensch und Tier auf, wobei der Mensch nicht im Vordergrund steht.

Schäferhund

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund stammt aus dem Landstrich zwischen der westlichen Toskana (Maremma) und den Abruzzen. Eine Kreuzung der Herdenschutzhunde dieser beiden Landstriche hat zum Maremmano-Abruzzese wie wir ihn heute kennen geführt. Diese Rasse wird in ihrem Ursprungsland Italien heute noch genauso wie früher zur Arbeit an den Schafherden eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht hauptsächlich darin, die Herde zu bewachen und vor Wölfen, Bären oder anderen Raubtieren zu schützen.

Viel Spass freuen uns auf euere Rückmeldungen

 

Solaranlage für das Wohnmobil, was ist das eigentlich ?

Eine Solaranlage soll dort ihren Dienst aufnehmen wo ein  Stromnetz nicht vorhanden ist oder sagen wir so, eine Hilfe für das autarke Leben sein. Ich verfolge seid einiger Zeit Diskusionen auf verschiedenen Foren…..es gibt hier zwar gute Tipps, aber der grösste Teil ist Schrott und eine narzistische Selbstdarstellung vieler Camper, die sich überschätzt haben oder einfach falsch gekauft haben. ( wir gehörten da auch dazu ) Nunmehr sind wir soweit um sagen zu können Stromnetz du kannst gehen…..der Weg dorthin kostete einige Nervenzusammenbrüche !!!! Nerven 1 Aber nicht aufgeben der Tag kommt, wo alles funktioniert. Zur Info, wir fahren mit einer Anlage die jetzt soweit ist das wir sagen können, stehen macht Spass auch ohne Trubel und Stromangst…..

400 wp auf dem Dach dazu 400 Ah AGM Batterien und ein Wechselrichter mit 2000 Watt Dauerleistung…….

Mit dieser Anlage können wir nun sagen TV Sat, Kompressorbox, Kühlschrank, 2 mal Laptop und Handyladen, sowie die gesamte Bordelektronik ( Licht, Wasserpumpe usw. ) können betrieben werden, die Betriebszeiten sind für TV ca. 3 – 10 Stunden je nach Wetter die Kühlung läuft 24 Stunden. Laptop und Handy nach bedarf…..im Sommer gibt es keinerlei Probleme, im Winter schaut das ganze schon anders aus bei einer Schlechtwetter Phase sind die Batterien nach 3 Tagen am Ende, dann müssen wir, wenn wir weiterhin autark sein wollen einen Generator zuschalten um die Batterien nicht zu beschädigen, aber das stellt für uns keinerlei Probleme dar. Es gibt natürlich auch die neue Generation von Akkus aber der Preis von ca. 2500 Euro ist uns momentan noch zu hoch um umzurüsten, der Vorteil dieser Batterien ist, man kann sie höher beanspruchen und das Gewicht ist 50 % geringer. Der Preis für unsere Solaranlage liegt bei ca. 2000 Euro. Die wichtigsten Dinge können wir damit betreiben, wer natürlich auf Fön und die halbe Kücheneinrichtung nicht verzichten will hat hier wenig Chancen. Wir haben mit dieser Anlage alles was man zum autark sein braucht und können so überall bedenkenlos stehenbleiben, auch über längere Zeit.

Beim Kauf  solltet ihr darauf achten das es sich um 12 Volt handelt nicht um 220 Volt, die euch zwar zur Verfügung stehen durch den Wechselrichter, aber je nach Leistung ( Watt ) die diese Geräte ziehen die Batterien schnell am Ende sind…..wenn man im Sommer einen Fön benutzt oder eine Kaffeemaschine sollte es keinerlei Probleme geben, wenn es bei Tageslicht durchgeführt wird. Die ganzen Milchmädchenrechnungen die es gibt sind zwar gut und schön, nur in der Praxis sieht es anders aus. Jeder muss selbst feststellen wie er an besten fährt und die Anlage nutzt, am Anfang immer beobachten wieviel Verbrauch ich bei verschiedenen Geräten habe, und dann sich selbst einen Plan erstellen was ich zu welcher Zeit nutzen kann. Wie schon geschrieben mit den wichtigsten Geräten die ich autark brauche gibt es keinerlei Probleme…..wer mehr braucht hat mehr Gewicht und kosten…..es geht immer noch um einen Caravan und das autarke Leben, wer mit diesem nicht zufrieden ist sollte sich ein Hotel nehmen oder auf den Campingplatz fahren. Wer nähere Info über Lieferanten oder über Firmen braucht die in diesem Bereich Top sind kann mit uns jederzeit Kontakt aufnehmen.
Alle Geräte die bei uns mitfahren dürfen unterliegen einem Dauertest und wir können diese ganz unverbindlich weiterempfehlen. Denn nicht alles was viel Geld kostet ist gut und was viel Geld kostet ist nicht immer schlecht…..bei uns sind die Geräte 365 Tage im Einsatz und müssen ihren Zweck erfüllen, alles andere ist nur Gewicht und steht im Weg herum……also viel Spass beim autarken leben unterwegs !!!

 

Camping mit Caravan, wo geht das noch hin ???

Die Zeit der Ruhe geht nun langsam zu Ende, dass “ Clamping “ Zeitalter hat uns eingeholt. Ich denke 10 Jahre zurück, wo du die Wohnmobile noch zählen konntest die dir entgegen kamen, jetzt sind die Autobahnen voll und sie dringen langsam auch in Gebiete vor, in denen manche garnicht gerne gesehen werden. Immer grösser, mehr Technik, PS, Gewicht und Ausstattung sind an erster Stelle, geht da nicht der eigentliche Sinn von Wohnmobilreisen verloren ? Die Stellplätze werden immer teuerer, Campingplätze sind fast so teuer wie ein Hotelzimmer, man soll Dinge bezahlen die man gar nicht braucht oder will, wie z.B. Animation, Strom usw. 50,70,100 qm grosse Parzellen stehen zur Auswahl…..fehlt nur noch der Makler der das gut verkauft. Wir sind unterwegs von oben nach unten von links nach rechts, stehen 3 Tage hier 1 Woche dort was wir sehen gibt zum Denken auf. Da stehst du irgendwo, dann kommt ein Caravan, das erste was sich aufstellt ist die Satanlage ohne das du jemanden zu Gesicht bekommst und dann steigen sie aus. Können wahrscheinlich nicht sprechen oder sind sie von einem anderen Stern. Mit der Zeit kommst du dann drauf warum sie nur mit Menschen reden die in ihrer Kategorie fahren, weil der Dumme immer den Dummen sucht und der Dumme sich nur vom Dummen Rat holt. Wir bleiben dann gerne stehen, so spart man sich das TV Programm. Die Vorschriften werden immer mehr auf Campingplätzen, eine Hausordnung ist einfacher zu studieren. Das beste ist, wenn sie am Campingplatz ihre Runden fahren, ja sie wollen Schatten, Satempfang und die Solaranlage braucht ja auch was…..alles geht halt nicht, da kann das Fahrzeug noch soviel Geld kosten. Schön ist dann noch zu sehen wenn sie dir unterwegs in Bergdörfern begegnen und alles blockieren und die Rückfahrkamera dann auch nichts bringt….immer wieder eine schöne Einlage die man zu sehen bekommt wenn man unterwegs ist, danke dafür !!! Teilweise schämen wir uns mit deutschen Kennzeichen umher zu fahren….das ist nicht schön. Aber denkt nicht das alle so sind, wir haben auch viele getroffen, die fahren Fahrzeuge weit über 150.000 Euro und sagen das gleiche wie wir. Viele sollten sich mal überlegen ob sie auf eine Modenschau für Caravans oder in den Urlaub fahren……!!!! Das benehmen auf Stellplätzen lässt überwiegend bei den deutschen zu wünschen übrig, nichts ist recht sobald der Caravan nicht in der Waage steht ist der Platz schlecht, das geht soweit das eine Schwefeltherme bei der Beurteilung für einen Stellplatz als Kläranlage angegeben wird. Traurig aber wahr siehe Beurteilungen Pro Mobil viele Stellplätze sind Top, aber durch die Beurteilungen werden sie so herabgestuft das sie keiner Anfährt, obwohl diese Plätze von der Gemeinde bereitgestellt werden und kostenlos sind. Es werden immer mehr Anforderungen an Campingplätze gestellt, nehmt doch ein Hotel da habt ihr alles was ihr braucht aber lasst Camping und Wohnmobilurlaub das sein was es war und vielen die unterwegs sind viel Wert ist. Wer unbedingt sein Fahrzeug zur Schau stellen will, soll doch dieses auf einer Messe oder in seiner Einfahrt tun, aber den normal reisenden seine Ruhe lassen, und wenn ihr euch doch unter die “ normalen “ Camper gesellt sagt doch wenigstens Guten Morgen…….!!!! Wenn der Strom schon umsonst ist und man eine Elektroheizung im Fahrzeug hat sollte man beim Heizen die Türen schliessen, wenn ich so etwas sehe frage ich mich ob solche Leute in irgend einer Hinsicht ein Hirn besitzten. Im grossen und ganzen habe ich mich jetzt Ausgekotzt, ändern wird es nichts, soll ja nur ein Denkanstoss sein. Viel Spass für die Saison 2016…….die Caravan “ Kollegen “ die sich hier angesprochen fühlen sollten doch etwas ändern !!!

Narkosegas, Überfall, Sicherheit

Alle Jahre wieder, das Leidige Thema Wohnmobil Überfall, Einbruch, Narkosegas ! Wir hatten bis heute Glück, oder sagen wir es so.- wir gehen kein Risiko ein ! Wir wollen ein paar Tipps geben wie man seinen Urlaub ohne diese unangenehmen Dinge verbringen kann, Garantie gibt es natürlich keine ! Eigentlich sind wir lange genug unterwegs um unsere Erfahrung weiter geben zu können. Es kann dir überall passieren, meist dann wenn du nicht daran denkst ! Wenn man sich auf den Haupt Verkehrsadern befindet wie z.B. Autobahn oder Schnellstraßen sollte man diese verlassen und ein Stück auf kleinen Strassen nach einem Plätzchen suchen, meist findet man dort einen wunderbaren Stellplatz, er sollte natürlich von der Strasse nicht einsehbar sein. Solange man hier keine Stühle aufstellt oder den Grill anheizt wird keiner was sagen, liegt auf einem schönen Plätzchen viel Müll herum oder Flaschen und Büchsen sollte man weiter fahren da dies meist ein Treffpunkt Jugendlicher ist, die dann irgendwann Nachts vorbei kommen und Lärm machen. Richtung Süden gilt eigentlich das gleiche weg von den Touristen Gebieten 2 km weg vom Strand ist es ruhig und genauso schön und vor allen sicherer. Der Stellplatz für die Nacht sollte bei Tageslicht ausgewählt werden, so kann man event. nahe liegende Häuser sehen, wo man ganz einfach fragen kann ob sie etwas dagegen haben wenn man hier eine Nacht stehen bleibt ( in Italien sehr wichtig ) . Beim Einkaufen sollte immer einer am Fahrzeug bleiben, da hier die Gefahr sehr groß ist, vor jedem überfall oder Einbruch wird man beobachtet, selbst merken wir es nicht. Eine Alarmanlage ist zwar schön und teuer aber bringt fast nichts, weil es keinen mehr juckt wenn irgendwo etwas Blinkt und Hupt. Wer Wertgegenstände offen Sichtbar im Fahrzeug liegen lässt ist eigentlich selber schuld, es ist das gleiche wie wenn ein Bauer seine Schaffe zum Wolf bringt…..!!!! Ein Einbruch in ein Wohnmobil dauert 2 Min, wenn man die Türen gleich offen lässt hat man wenigstens keinen Schaden am Fahrzeug, manche Wohnmobile sollten ohne Schlösser geliefert werden, da diese keinerlei Sinn und Zweck haben, ist leider so ! Zum Thema Narkosegas wird viel geschrieben, wir haben ein AMS Wahrngerät im Fahrzeug, ob es etwas bringt kann ich nicht sagen, man schläft aber ruhiger ! Für Nächtliche Überfälle habe ich zur Vorsicht Pfefferspray neben meinem Kopf greifbar, es beruhigt ob es zum Einsatz kommen wird ist fraglich. Es ist mir kein Einbruch bekannt der über die Fenster erfolgte, also bei der Absicherung die Türen im Auge behalten. Wir stehen seit Wochen alleine auf einem Platz, haben das Fahrzeug nie verschlossen, selbst wenn wir Einkaufen gehen ist die Tür offen, am vergangenen Wochenende wurden 100 Meter neben uns 2 PKW Aufgebrochen…..ja so ist das mit dem Glück. Und immer davon ausgehen das man beobachtet wird, das ist auch auf Campingplätzen so…..! In unserem nächsten Bericht zeige ich euch die Absicherung von unserem Fahrzeug die einen Einbruch durch die Türen unmöglich macht, und nicht mehr als 20 Euro kostet. Bis dahin Einbruch freie Zeit und eine schöne Reise auf 4 Rädern, umso dümmer man steht umso sicherer ist es !!! Es gibt keine Risiko gebiete der Süden ist teilweise sicherer wie Deutschland oder Österreich. Noch etwas zum Thema Narkosegas, uns ist kein Fall belegt worden weder von Polizei noch vom ADAC, das nachgewiesen werden konnte das Narkosegas zum einsatz kam. Nach Rückfragen an Anästhesisten bekam ich immer die gleiche Antwort, das soetwas unmöglich sei, und wenn die Gefahr besteht das jemand dabei uns leben kommt, auch ihnen ist soetwas nicht bekannt.

Mit dem Wohnmobil autark unterwegs in Europa

Seit über zwei Jahren sind wir nun unterwegs in Europa, zur Zeit befinden wir uns in der Toskana bei durchwachsenen Wetter. Wir wollen euch in diesem Block Tipps geben wie man als Dauerreisender seinen Lebensunterhalt bestreitet, bzw. wie und mit welcher Technik wir unterwegs sind um möglichst Autark und ohne viel Kosten Reisen zu können. Gerne nehmen wir auch Tipps von anderen an, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch wir haben viel Lehrgeld bezahlen müssen sein es unterwegs mit dem Job oder mit der Technik. Weitere Themen werden sein Sicherheit, Solar und die Stellplatzsuche…….